Essen, Orthographie und die Taste F7
Gute Köche sind rar. Offenbar ist aber selbst bis zu einigen talentierten Vertretern der Zunft noch nicht durchgedrungen, daß trotz aller kulinarischer Kreativität gewisse Regeln bezüglich der Orthographie bestehen. Für dieses Beispiel aus dem wirklichen Leben ist zu konstatieren: das Essen war wesentlich besser als die Rechtschreibung. Auch der Wein paßte hervorragend.
P.S. Die Taste F7 bringt zumindest bei WORD beachtliche Fortschritte bei eventuellen Unstimmigkeiten. Ansonsten ist der DUDEN inzwischen komplett online. Daran kann es also nicht gelegen haben.
Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz
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17.08.11, von Thomas Kohler und wurde abgelegt unter "Kolumne, Kritik, Literatur, Duden, Essen, F7, falsch, Fehler, Menü, Orthographie, Rechtschreibung, Restaurant, Speisekarte ". Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.
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10 Antworten “Essen, Orthographie und die Taste F7”
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Das kann durchaus sein. Wenn Sie die neueste Version Ihres Browsers installieren, kann das helfen.
Hallo, warum lädt die Seite so langsam, liegt es an meinem Browser?
Danke für das Lob!
Das mit Ihrer Vorliebe für die alte Rechtschreibung habe ich mir fast gedacht, Herr Kohler. Allerdings hat es mich dann gewundert, dass Sie teilweise sowohl die alte als auch die neue Rechtschreibung nebeneinander gebrauchen (z. B. “dass” neben “daß”), was mir bereits einige Male in Ihren Publikationen aufgefallen ist. Wirkt etwas inkonsequent. Der Qualität der Kolumne tut das aber keinen Abbruch. Übrigens: Ich oute mich hier mal als Anhänger der neuen Rechtschreibung – finde ich besonders bei der Eszett-Regelung irgendwie schlüssiger.
Ich nutze die alte Rechtschreibung.
Danke für das Lob. Mir gefällt das Eszett sehr gut.
Dieser Fehler stammt aus dem Englischem. Dort ist das üblich.
Sehr beliebt ist auch Mario’s Calzone anstatt Marios Calzone.
P.S. Bei Eigennamen im Genetiv wird das Apostroph (außer bei Firmenschildern – “Paul’s Bistro” – und Namen auf s-Lauten)nie gesetzt.
Herr Köhler scheint beim ß die alte Form der Rechtschreibung zu nutzen, was ich persönlich höchst sympathisch finde… ich tue es auch. Lieber richtig “veraltet” schreiben als falsch und neu
.
So geht es mit der schönen deutschen Sprache dahin. Solche Auswüchse scheinen besonders in der Gastronomie verbreitet zu sein (Bsp: “außerhaus verkauf”). Allerdings ist auch Ihre Kolumne, Herr Kohler, von diversen Fehlern jeglicher Couleur nicht verschont! Besonders der richtige Gebrauch von “ss” und “ß” scheint Ihnen Schwierigkeiten zu bereiten. Nichts für ungut. Ansonsten aber recht interessante Komlumne – weiter so!