Nachrufe des Jahres 2009

Gestorbene 2009 – sie sind nicht mehr unter uns

Diese Prominenten, Künstler, Politiker, Fernsehstars und Manager sind 2009 für immer gegangen. Hier sind etwas mehr als fünfzig Gestorbene des Jahres aufgeführt. Dazu ihr Leben in einem Wort, einem Spruch oder einem Satz.

  • friedhofAdolf Merckle – Pillen machten ihn reich, VW-Kursschwankungen ertrug er nicht
  • Al Martino – spanische Augen im Smoking
  • Barbara Rudnik – man kann spontan keinen Film oder keine Rolle nennen – das Gesicht bleibt dennoch unvergessen
  • Charlie Mariano – der Jimi Hendrix des Jazz
  • Claude Levi-Strauss – Nein, nein, nicht die Hosen
  • Corazon Aquino – philippinische Hoffnungsträgerin
  • Dave Dee – Seine Bandmitglieder hatten alle merkwürdige Namen
  • Domenica Niehoff – Aussteigerhure
  • Eduard Zimmermann – Ganoven-Ede
  • Edward „Ted“ Kennedy – Einer der vielen Brüder, Cousins und Schwager der Familie
  • Erich Böhme – Brillendreher
  • Ernst Benda – Volkszählungsurteilmacher
  • Farrah Fawcett – die perfekte Föhnwelle
  • Frank McCourt – Die Asche meiner Mutter
  • Franz Marischka – RTL der 80er und 90er Jahre währe ohne seine Filme prüde gewesen
  • Fred Delmare – Heinz Rühmann der DDR
  • Fritz Muliar – der braver Soldat Schwejk
  • Gisela Stein – Grande Dame des Theaters
  • Günter Kießling – Er hatte Probleme mit der Bundeswehr, als es dort noch keine Frauen gab
  • Hanne Darboven – Aktionskünstlerin
  • Hanne Hiob – Lebenslang Tochter
  • Hans Matthöfer – gab Kontra mit Rotwein
  • Horst Szymaniak – einer der ersten Fußball-Legionäre
  • Irving Penn – Schwarz/Weiß-Fotographie in Perfektion
  • Jeanne-Claude – die rothaarige Christo
  • Johanna König – Ariel
  • Johannes Mario Simmel – Mit den Clowns kamen die Tränen
  • John Updike – keiner sollte öfters den Nobelpreis bekommen – seine Romane waren stets viel besser, als die der Preisträger
  • Jörg Hube – Wie Ottfried Fischer: ein bayerischer Schauspieler und Kabarettist. Allerdings besser, intelligenter und dünner
  • Jürgen Gosch – Die Szene verehrte ihn, die meisten überforderte er
  • Karl Malden – Was für eine Nase
  • Leo Brawand – Der Mann im SPIEGEL-Schrank
  • Leszek Kolakowski – der polnische Habermas
  • Mary Travers – bekannt durch Peter & Paul
  • Merce Cunningham – Er konnte einen Pas de deux richtig buchstabieren UND ausführen
  • Mercedes Sosa – La Negra
  • Michael Jackson – King Of  Pop
  • Monica Bleibtreu – Grandiose Schauspielerin; ihr Sohn ist dennoch populärer
  • Otto Graf Lambsdorff – Teure Manschettenknöpfe und Gehstock
  • Patrick Swayze – Orry Main
  • Paul Flora – Gesellschaftskritik mit spitzer Feder
  • Peter Zadek – Schlingensief in gut
  • Pina Bausch – Ballettpäpstin
  • Ralf Dahrendorf – Der Lord unter den Liberalen
  • Raúl Alfonsín – argentinischer Demokratiebringer
  • Reinhard Mohn – der Mann seiner Sekretärin
  • Robert Enke – Torwartgrübler
  • Robert McNamara – vom Kriegstreiber zum -gegner
  • Robert Stromberger – die 80er währen ohne seine Familie Drombusch weniger unterhaltsam gewesen
  • Rolf H. Dittmeyer – Der Mann hinter dem Saft
  • Ruth Drexel – TV-Mutter des dicken Bayers
  • Toni Sailer – eine Mischung aus Michael Schumacher und Thomas Gottschalk
  • Walter Cronkite – Peter Klöppel in gut
  • Werner Maihofer – Der Eisschnellläufer unter den Politikern
  • Willy DeVille – ein Hit: das reichte zum Berühmtsein

Inspiriert durch diesen Artikel der Eines-Tages-Redaktion des SPIEGEL Foto: Thomas Kohler@Flickr

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Ein Kommentar zu “Nachrufe des Jahres 2009

  1. F.Naumann says:

    „Willy DeVille – ein Hit: das reichte zum Berühmtsein“
    Sein Ganzes Schaffenswerk (musikalisch) war ein einziger „H I T“ !
    RIP.

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