Archiv für Aktion
Twitter Hashtag #wulfffilme – 200 Bundespräsidenten-Kinohits
Über 400 Filmvorschläge zu Ehren von Bundespräsident Christian Wulff und seiner Kredit-, BILD- und Anrufbeantworteraffäre sind bei Twitter online und stündlich werden es mehr. Die Twitter-User nutzen den hashtag #wulfffilme. Die Aktion zeigt wieder einmal Geschwindigkeit und Kreativität der Web2.0-Gemeinde. Auf storify.com kann die komplette Liste eingesehen werden, die von Thomas Kohler zusammengestellt wurde. Inzwischen wurden auch die ersten Filmplakate hinzugefügt. Passend zur Thematik ein Auszug aus der Rede des Bundespräsidenten vom 22. Dezember 2011, die er als Reaktion auf erste Beschuldigungen bezüglich seines Privatkredites hielt:
“Ich weiß und finde es richtig, dass die Presse- und Informationsfreiheit ein hohes Gut ist in unserer freiheitlichen Gesellschaft. Das bedeutet gerade für Amtsträger, jederzeit die Wahrnehmung ihrer Aufgaben vor der Öffentlichkeit zu erläutern und gerade auch im Grenzbereich zwischen Dienstlichem und Privatem, zwischen Amt und privat, die erforderliche Transparenz herzustellen. Das ist, wie viele von Ihnen auch wissen, nicht immer leicht, gerade, wenn man an den Schutz betroffener Familienangehöriger und Freunde denkt. Aber es ist eben notwendig, denn es geht um Vertrauen in mich und meine Amtsführung.”
Wilde Bilder – Cartoons mit großen & kleinen Tieren
Cartoonair am Meer im Ostseebad Prerow auf dem Darß
„WILDE BILDER – Cartoons mit großen & kleinen Tieren“ lautet das Motto bei der nunmehr vierten Auflage (10.06. bis 11.09.2011) des deutschlandweit einzigartigen Karikaturen-Freiluftfestivals, wie die Cartoonfabrik in einer Pressemeldung mitteilt. Cartoonisten sind Tierfreunde! Auch, weil sich Tiere ausgesprochen gut eignen, um menschliches Verhalten und Charaktereigenschaften darzustellen. Vor allem aber sind Cartoonisten Tierversteher! Sie wissen nicht nur, wie Tiere denken, sondern auch, was sie uns zu sagen haben und bringen selbst Fische zum Reden! So wird es auf der Wiese im Garten vom Kulturkaten nur so wimmeln von gezeichneten Mäusen, Hunden, Elefanten, Katzen, Pinguinen, Hühnern, Krokodilen, Schweinen, Giraffen, Schlangen, Fliegen und vielen anderen Spezies aus heimischer und fremder Fauna.
Mehr als 230 Cartoons von 45 der besten Karikaturisten Deutschlands und aus Österreich kann man vom 10.6. – 11.9. 2011 unter freiem Himmel bei Sonne, Wind und Regen sehen. Sie beweisen auf vergnügliche Weise, dass Tiere eigentlich auch nur Menschen sind und umgekehrt. Veranstaltet wird die Freiluftschau von der Berliner Cartoonfabrik, die seit 1991 Karikaturenausstellungen ausrichtet und mit dem Cartoonair am Meer ein spezielles kulturelles Angebot für die Sommerzeit an der Ostsee entwickelte. Nach den Urlaubscartoons 2008, „Fiesen Bildern“ 2009 und „Reizenden Bildern“ 2010 folgen die „Wilden Bilder- Cartoons mit großen und kleinen Tieren“.
Wie schon im vorigen Jahr wird die Ausstellung umrahmt mit satirischen Abendshows, bei denen bekannte Künstler wie Dietmar Wischmeyer, FIL und Horst Evers in Prerow auftreten. Zum Finale verwandelt sich das kleine Ostseebad wie immer zur Hauptstadt des Cartoons. Beim traditionellen Cartoonistenworkshop am Abschlusswochenende treffen sich zahlreiche Ausstellungsteilnehmer in Prerow, um gemeinsam zu zeichnen, zu signieren und mit dem Publikum zu feiern. Mehr über das Cartooair am mehr unter www.cartoonair-am-meer.de
Heimatmuseum im 21. Jahrhundert
Die Rolle der Heimatmuseen bei der Vermittlung der Themen biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit
Wie Dr. Inge Gotzmann vom Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) e.V. berichtet, veranstaltete im November 2010 der BHU gemeinsam mit dem LWL-Freilichtmuseum Detmold einen ersten Workshop zu „Chancen und Möglichkeiten der Heimatmuseen zur Vermittlung der Themen biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit“. Auf der Veranstaltung in Detmold haben 30 fachkundige haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Museums- und Bildungsbereich neue Strategien für die Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
Wer ist mit dem Begriff „Heimatmuseum“ angesprochen?
Und was können die Rolle und der Beitrag gerade dieser Museen zur Vermittlung der aktuellen Themen biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit sein? Heimatmuseen sind die kleineren, kulturgeschichtlichen Museen mit einem engen Bezug zur lokalen oder regionalen Alltags- und Lebenswelt der Bevölkerung. Anhand von praktischen Beispielen aus der Museumsarbeit wurde aufgezeigt, dass gerade diese Einrichtungen sehr spannende und vielfältige Bildungsangebote entwickeln können. Um Themen wie Artenvielfalt und Nachhaltigkeit verständlich und lebensnah zu gestalten, muss man nicht erst in die weite Welt hinaus schweifen. Auf einem Rundgang durch den Museumsgarten oder einer Exkursion in die umgebende Kulturlandschaft lässt sich anschaulich vermitteln, dass Artenschutz direkt vor unserer Haustür stattfindet. Die regionaltypischen Obst- und Gemüsesorten, Kulturpflanzen, alten Nutz- und Haustierrassen oder die Einfriedungen und Hecken als Bestandteile der Kulturlandschaft machen einen wesentlichen Teil unserer biologischen Vielfalt und unseres kulturellen Erbes aus. Jeden Tag verschwinden diese Lebensräume mehr und sterben zahlreiche Arten aus. Hier können Heimatmuseen ansetzen und die globalen Zusammenhänge auf lokaler Ebene mit kreativen Ansätzen veranschaulichen.
Was Heimatvereine leisten
Der Heimatverein Nieheim beispielsweise betreut ein Heimatmuseum, in dem das Wissen um das traditionelle regionale Handwerk der Flechthecken lebendig gehalten wird. In der Projektarbeit mit Jugendlichen, die den Verein Jugend pro Natur e.V. gegründet haben, wird deren Handlungskompetenz in Naturschutz und bürgerschaftlichem Engagement gefördert. Im Rahmen von Pflegeeinsätzen werden neue ökologisch wertvolle Flechthecken in der Landschaft angelegt. Durch die selbstständige Übernahme weiterer Aufgaben in der Biotop- und Landschaftspflege engagieren sich die Jugendlichen aktiv für den Erhalt ihrer Kulturlandschaft.
Die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer diskutierten in Arbeitsgruppen wesentliche Erfordernisse für die Bildungsarbeit in den Heimatmuseen und kamen hierbei zu wichtigen Ergebnissen: Erfolgreiche Museumsprojekte zeichnen sich durch Alleinstellungsmerkmale, z.B. regionale Themenschwerpunkte, aus. Kooperationen und Vernetzungen mit Schulen, Kindergärten, Naturschutzeinrichtungen, Freilichtmuseen, Tourismusanbietern u.a.m. sind unbedingt weiter auszubauen. Heimatmuseen sollen eigene Ideen für zielgruppenorientierte Veranstaltungen entwickeln, z.B. ein Seniorencafé oder eine Landschaftsführung gekoppelt mit einer Kennenlern-Aktion für junge Leute oder Singles. Handlungsbedarf wird vor allem auch in Fortbildungsangeboten gesehen. Als essentiell werden die Bereitschaft zur Weiterentwicklung und die Offenheit für Neues hervorgehoben. Die Einbindung externer Referentinnen und Referenten, die Integration und Wertschätzung des Ehrenamtes und die interaktive Einbeziehung der Besucherinnen und Besucher bilden wichtige Eckpunkte in einem Museumskonzept.
Im Frühjahr 2011 ist ein zweiter Workshop am konkreten Fallbeispiel in einem Heimatmuseum geplant. Die Ergebnisse des Projektes werden vom BHU in einer Publikation mit einem Handlungsleitfaden veröffentlicht. Dieser soll den Museen bei der Vermittlung der Themen biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit Anregungen geben und eine praxisorientierte Hilfestellung bieten.
Information und Kontakt: Dr. Inge Gotzmann, Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU), Bundesverband für Natur- und Denkmalschutz, Landschafts- und Brauchtumspflege e. V., Adenauerallee 68, 53113 Bonn, Telefon (0228) 22 40 91, Fax (0228) 21 55 03, Internet: www.bhu.de, E-Mail: bhu@bhu.de – Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz
Trotz iPad & Co: das Buch lebt
Deutschlands Leser haben gewählt – Der Leserpreis: Das sind die besten Bücher des Jahres 2010
Wie das Literaturportal LovelyBooks berichtet, haben zum zweiten Mal die Leser und Leserinnen den Leserpreis an die besten Bücher des Jahres verliehen. Unter den Preisträgern des größten deutschen Publikumspreises für Literatur finden sich bekannte Autoren wie Sebastian Fitzek, Ken Follett und Kerstin Gier – aber auch so manche Überraschung.
Bis zum 10. Dezember 2010 konnten die Leser auf dem Literaturportal LovelyBooks.de für ihre Lieblingsbücher abstimmen. Insgesamt wurden 2.500 Bücher in zehn Kategorien nominiert. Mit 30.000 abgegebenen Stimmen haben die Leser die Bücher gewählt, die sie in diesem Jahr wirklich begeistert haben. Die Preisträger des Leserpreises 2010 in Gold sind:
- Morgan Callan Rogers mit Rubinrotes Herz, eisblaue See in der Kategorie ‚Allgemein‘
- Sebastian Fitzek mit Der Augensammler in der Kategorie ‚Spannung‘
- Richard Paul Evans mit Mein Winter mit Grace in der Kategorie ‚Romantik‘
- Suzanne Collins mit Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe in der Kategorie ‚Fantasy / Sci-Fi‘
- Rebecca Gablé mit Hiobs Brüder in der Kategorie ‚Historische Romane‘
- Kerstin Gier mit Saphirblau in der Kategorie ‚Kinder- / Jugendbuch‘
- Bad Boy Uli mit Höllenritt in der Katgorie ‚Sachbuch / Ratgeber‘
- Edgar Rai mit Nächsten Sommer in der Kategorie ‚Hörbuch‘
- Angela S. Choi mit Hello Kitty muss sterben in der Kategorie ‚Bester Buchtitel‘
- Kai Meyer mit Arkadien brennt in der Kategorie ‚Bestes Buchcover‘
Der Leserpreis wurde in zehn Kategorien jeweils in Gold, Silber und Bronze vergeben. Alle weiteren Preisträger können unter www.lovelybooks.de/leserpreis/2010/ eingesehen werden.
Autoren nutzen das Social Web für den Austausch mit den Lesern
Die Resonanz auf den ‚Leserpreis 2010‘ war sowohl bei den Lesern als auch bei den Autoren groß. Viele der nominierten Autoren nutzten das Social Web, um ihre Fans auf den ‚Leserpreis 2010‘ einzuschwören. So hat auch Bestsellerautor Ken Follett über den Microblogging-Dienst Twitter auf seine Nominierung für den Leserpreis hingewiesen: „Fall of Giants shortlisted in 2 categories for Leserpreis! Voting until 10 December!“, twittert der international gefeierte Star während seiner Lesereise durch Asien. Die Leser haben sein Buch in der Kategorie ‚Historische Romane‘ auf den zweiten Platz gewählt.
Auch deutsche Autoren haben erkannt, wie spannend der direkte Kontakt zu den Lesern ist. Autoren wie Sebastian Fitzek, Kerstin Gier oder Kai Meyer sind schon lange im Social Web zu Hause und interessieren sich für die Meinungen ihrer Leser. „Es ist mein allererster erster Platz, mit dem ich jemals für meine Bücher in Deutschland ausgezeichnet wurde“, sagt Preisträger Sebastian Fitzek. „Nicht nur deshalb wird der ‚Leserpreis 2010‘ für mich immer eine besondere Stellung inne haben, sondern auch, weil er von den objektivsten Kritikern vergeben wurde, die man als Autor haben kann: den Lesern!“
Kinder lassen sich für Bücher begeistern
… zumindest, wenn man das richtige Konzept wählt. Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern beweisen, daß man mit innovativen Ideen Kinder von der Spielkonsole zum Buch locken kann.

Karstadt-Kaufhaus in Wismar - die Hansestadt ist Schauplatz des Romans "Auf den Spuren von Sansibar"
Innovation lautete das Schwerpunktthema der DJH-Mitgliederversammlung in Potsdam, mit dem sich die Vertreter des Verbandes mit fast 2 Mio. Mitgliedern vertieft auseinandergesetzt haben. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Prämierung des „2. Innovationspreises der Jugendherbergen“, in dessen Rahmen (nach 2008 zum zweiten Mal) herausragende Projekte aus 548 Jugendherbergen des DJH ausgezeichnet wurden. Unterstützt wurde der Innovationspreis von BIONADE, der AOK, der Deutschen Post AG sowie dem Dudenverlag, die seit dem Jubiläumsjahr 2009 die Jugendherbergen im Rahmen verschiedener Kooperationsprojekte unterstützen. Bernd Dohn, Hauptgeschäftsführer des DJH, zeigte sich erfreut über die Ergebnisse des Wettbewerbs: „Die Qualität der 9 Gewinnerbeiträge steht stellvertretend für die engagierte und ambitionierte Arbeit in unseren Jugendherbergen und zeigt zudem, dass wir auch zukünftig im engen Dialog mit unseren Gästen neue und moderne Angebote entwickeln werden.”
Erlebniswelten mit Köpfchen
Zu den Gewinnern zählen auch zwei Häuser in Mecklenburg-Vorpommern, wie die Pressestelle des Landesverbandes des DJH mitteilt: In Wismar haben Kinder und Jugendliche im Rahmen des Projektes „Auf den Spuren von Sansibar“ die Möglichkeit, an den Originalschauplätzen eines Romans eigene Lesungen zu organisieren und durchzuführen. „Dabei setzen sie sich mit der Geschichte vor Ort auseinander, wodurch das Bewusstsein und die Auseinandersetzung mit Demokratie und Toleranz geschärft werden soll. …Das Projekt aktiviert, fordert und unterhält die Teilnehmer auf eine vorbildliche Art“, so Dirk Paege von der Deutschen Post AG als Jurymitglied. In der Jugendherberge Beckerwitz sollen zukünftig Erste Hilfe Kurse für Menschen mit Sehbehinderungen durchgeführt werden. Damit wird eine Randgruppe der Gesellschaft angesprochen und eine Integrationsmöglichkeit im Sinne des Mottos der Jugendherbergen „Gemeinschaft erleben“ ermöglicht, urteilt die Jury.
Verantwortung als anerkannter außerschulischer Lernort
Letztendlich zeigen alle Beiträge, wie unterschiedlich ein Aufenthalt in den Jugendherbergen des DJH sein kann und er weit mehr darstellt als eine „Übernachtung mit Frühstück“. Gerade als anerkannter außerschulischer Lernort leisten die Jugendherbergen somit einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen deutschen Bildungslandschaft.
Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern
»Die Jugendherbergen« des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) sind 100 Jahre alt und damals wie heute Spezialisten für junge und jung gebliebene Gäste. Mit 27 Jugendherbergen, einem Jugendzeltplatz, ca. 440.000 Übernachtungen im Jahr und ca. 200 Beschäftigten ist der DJH-Landesverband der größte Jugendtourismusanbieter in Mecklenburg-Vorpommern. Die Jugendherbergen sind Teil einer weltumspannenden Idee, die mit über 4.000 Häusern in mehr als 80 Ländern für Begegnung, Austausch, Toleranz und Verständigung steht.
In der Kürze liegt die Würze – Themenwoche Essen ist Leben
Themenwoche Essen ist Leben in der ARD – das bedeutete tägliches Programm im Ersten und den Dritten mit Beiträgen zum Thema Essen und Ernährung. Ein Extra-Logo wurde eingeblendet, man lernte, wie weit und lange Lebensmittel auf Reisen sind und unter anderem durfte Tim Mälzer seine feine Küche präsentieren. Doch nicht nur die üblich verdächtigen Fernsehköche machten diesen Braten fett: unglaublich viele Sendungen, Beiträge und Magazine beschäftigten sich im weitesten mit dem Thema: ein Spielfilm zum Fasten im Ersten (dank Maxim Mehmet, Inka Friedrich und Dietmar Bär war der sogar trotz des sperrigen Themas hübsch anzusehen), Liebe und andere Delikatessen bei Bayern 3, ein Polizeiruf zum Thema Schweinemast (in dem der Begriff Bohnekaffee öfters genannt wurde, als in anderen Schmonzetten Latte Macchiato geschlürft wird), Berichte über Food Design, Genfood und Diäten. Ebenso durften die Anklagen nicht fehlen: Hunger in Afrika, Tonnen von Lebensmittelmüll und die dramatischen Probleme im Zusammenhang mit der Biospritherstellung in Kolumbien.
Die fast unüberschaubare Magazinlandschaft im Ersten Programm legte ebenso nach, besonders in der Wahl der Beitragstitel: Weltreise – mit dem Magen durch Amerika (Eins Extra), Planet Wissen: Alles über Nudeln – Die Stammesgeschichte von Pasta, Spätzle & Co. (WDR) und Exakt – Die Story: Dickes Deutschland – Übergewicht und die Folgen (MDR). Dazu kamen die unverzichtbaren Talkshows und hunderte Beiträge in den zig Radiosendern der ARD und ein umfangreiches Internetangebot mit Kalorienrechner und Ratespielen. Alles mit dem hehren Ziel: Die ARD-Themenwoche sollte zeigen, wie wir mit unserer Ernährung die Welt verändern, Denkanstöße für einen bewussteren Konsum vermitteln und Appetit machen auf gutes und gesundes Essen. Täglich gilt: Man ist, was man isst. So zumindest hatte es das Erste im Vorfeld der Tehmenwoche bekannt gegeben.
Den entscheidenden Spritzer Extrafinesse, der zu dieser Themenwoche fehlte, brachte allerdings erst Altmeister Harald Schmidt am späten Abend. Er kürzte den ganzen Rummel um dieses Thema auf 10 Sekunden zusammen: Was muß man bei der Ernährung beachten? Nicht so viel, öfters mal bewegen, nicht maßlos rauchen und saufen. Mahlzeit!







